Elemente des Energieauditprozesses I

Der einleitende Kontakt

Die Norm DIN EN 16247 geht davon aus, dass die zu auditierende Organisation das Energieaudit von einem externen Auditor durchführen lässt. In den meisten Fällen wird das auch so sein. Deshalb bedarf es eines einleitenden Kontaktes zwischen der Organisation und dem Energieauditor.

In diesem Kontakt vereinbart der Energieauditor mit der Organisation u. a. folgendes:

  1. Was ist das Ziel des Energieaudits;

  2. Soll die gesamte Anlage des Unternehmens betrachtet werden oder nur ein energierelevanter Teil derselben;

  3. Weche Daten sind bereits vorhanden, was muss neu gemessen werden;

  4. Wann wird das Energieaudit durchgeführt und wie lange dauert das Audit;

Der Energieauditor muss folgende Informationen erfragen:

  1. Den Gesamtzusammenhang des Energieaudits, ganz konkret die gesetzliche Pflicht für Nicht-KMU bis zum 5.12.2015 ein Energieaudit durchführen zu lassen;

  2. Welche gesetzlichen bzw. anderen Bedingungen im Anwendungsbereich des beabsichtigten Energieaudits gibt es;

  3. Sind in der Organisation umfangreiche energierelevante Projekte geplant;

  4. Gibt es bereits Managementsystem (Umwelt-, Qualitäts-, Energiemanagementsystem oder andere);
     

Der Energieauditor muss die Organisation informieren wenn:

  1. spezielle Einrichtungen und Ausrüstungen erforderlich sind damit das Energieaudit durchgeführt werden kann;

Die zu auditierende Organisation muss:

  1. einen Verantwortlichen oder ein Team benennen, welches mit dem Auditor zusammenarbeitet

  2. alle relevanten Daten und Informationen zur Verfügung stellen

  3. die Durchführung notwendiger Messungen ermöglichen

Die vorgenannten Punkte sind einige Anhaltspunkte für den einleitenden Kontakt im Vorfeld eines Energieaudits nach DIN EN 16247. Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann rufen sich mich an unter:

 

06206 / 188 9 177

 

Ich bereite gern mit Ihnen Ihre Organisation auf ein Energieaudit vor.

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