Energieeinkauf ist Teamarbeit

Ganz gleich, in welcher Größenordnung die Energiekosten eines Unternehmens liegen: Durch einen optimierten Energieeinkauf lassen sie sich - unabhängig von der Größe des Unternehmens - erheblich minimiern.

 

Tatsächlich ist der Lieferantenwechsel nur eine Stellschraube von vielen. Wenn es dem Unternehmen aber nicht gelingt, einen vergleichsweise günstigen Vertrag abzuschließen, verteuert sich seine Produktion im Vergleich zur Konkurrenz. Gerade wenn die Energieverbräuche nicht im Größtkundenbereich liegen, können die Energiepreise zum Problem werden – unter anderem, weil sich eine eigene Abteilung für den Energieeinkauf nicht lohnt, das Unternehmen gerade deswegen aber auch nicht in ausreichendem Maße vom Wettbewerb profitieren kann.

 

Das ideale Energieeinkaufsteam eines Unternehmens besteht daher aus

 

·         einem operativen Einkäufer (guter Verhandler)

 

·      einem Mitarbeiter für die Energiemarktbeobachtung und die Prognosenerstellung (idealerweise Mathematiker) sowie

 

·         einem Ingenieur, der zusammen mit

 

·         einem Juristen kontinuierlich die Gesetzesänderungen verfolgt, sowie

 

·         einem Steuerberater, der die energiesteuerlichen Gestaltungsspielräume nutzt.

 

 

Ein solch interdisziplinäres Team erlaubt es ansatzweise, alle erforderlichen Maßnahmen zu erkennen und umzusetzen und auf Augenhöhe mit den Energieversorgern zu verhandeln. 

Quelle: Dr. Frank Freitag, Freitag Energie, IHK Wirtschaftsforum 07./08.12

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