Das Energieaudit ist für Nicht-KMUs Pflicht

Im Mai 2015 wurde die Änderung des EDL-G vom Bundestag verabschiedet. Für geschätzte 50.000 Nicht-KMUs wurde somit ein Energieaudit nach DIN EN 16247 Pflicht. Erstmalig müssen nun diese Unternehmen bis zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit durchführen (lassen).

Und wie sieht die Durchführung dieses Gesetzes in der Praxis aus? Ganz unterschiedlich! Es gibt Unternehmen, die die Chance des Energieaudits erkannt haben. Denn zu allererst ist das Audit ja keine Strafaktion. Es ist, richtig genutzt, die Möglichkeit den energetischen Ist-Zustand des eigenen Unternehmens zu erfahren. Und dann sogar noch Empfehlungen zu bekommen, diesen Zustand zu verbessern.


Die Unternehmen, die das erkannt haben, gehen voller Elan an die Sache. Manche Unternehmer sind dabei überrascht wenn sie erfahren, wo die Energiefresser sitzen. Manches Aha-Erlebnis kommt da zustande. Und dann werden Fördermöglichkeiten genutzt, Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt und Kosten gespart.


Dann gibt es die Unternehmen, die noch gar nicht so richtig wissen, was das Ganze soll und wie so ein Audit abläuft. Diesen Unternehmern kann geholfen werden. Es gibt viele Ingenieurbüros, die nicht nur ein schnelles Audit durchführen, sondern auch mit Rat und Tat den Unternehmen helfen.  Sie begleiten mit ihrem Fachwissen die Durchführung des Audits. Und geben Empfehlungen was verbessert werden kann.


Überrascht bin ich von den Unternehmen, die wissen, dass sie auditpflichtig sind, aber nichts unternehmen. Denn für die kann es richtig teuer werden. Das BAFA hat 50.000 Euro Bußgeld den Unternehmen in Aussicht gestellt, die sich der Auditpflicht verweigern.

Aber jeder Unternehmer muss wissen, was er tut.

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