3. Energiestammtisch IHK Darmstadt - ETA-Fabrik

Am 26. November hatte die IHK Darmstadt wieder zum Energiestammtisch eingeladen. Auch der 3. Energiestammtisch fand wieder im "Alten Schalthaus" statt. Dieses denkmalgeschützte ehemalige HEAG-Umspannwerk ist ein passender Ort, wenn es um Energie geht.

Bei diesem Stammtisch ging es jedoch nicht um Geschichte. Es ging um Zukunft der Energienutzung. Herr Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Geschäftsführender Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der TU Darmstadt stellte die neue ETA-Fabrik - die energieeffiziente Modellfabrik der Zukunft vor.

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Vom Energie sparen zum Energiemanagement

Energie sparen, Energieeffizienz und Energiemanagement – Schlagwörter, die in aller Munde sind. Aber was verbirgt sich im einzelnen hinter diesen Begriffen? Ich möchte ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

 


Dass wir alle Energie sparen müssen ist jedem klar. Unsere Überflussgesellschaft kann nicht so weiter gehen. Und die Energie, die nicht verbraucht wird, ist am billigsten. Nun gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten Energie zu sparen. Wenn ich eine nicht benötigte Leuchte ausschalte spare ich Strom. Und wenn in einem Unternehmen die Lecks in der Druckluftanlage geschlossen werden wird auch Energie gespart. Das ist für den Anfang auch ganz gut.

 


Ein weiterer Schritt ist dann der effiziente Energieeinsatz und Energieverbrauch. Das heißt, dass z. B. eine kaputte Leuchstoffröhre durch eine LED-Leuchte ersetzt wird. Oder ein Kompressor zur Drucklufterzeugung, der seine Lebensdauer erreicht hat, durch einen effizienteren Kompressor ersetzt wird. Oder, oder…

 


Damit aber ein Unternehmen den größten energetischen Einspareffekt erzielen kann, ist ein Energiemanagement notwendig. Im Energiemanagement wird der gesamte energetische Ist-Zustand eines Unternehmens ermittelt. Und dann werden Fragen gestellt:

 

  • Welche Energie in welcher Höhe wird wo im Unternehmen verbraucht?
  • Was sind die Ursachen für diesen Verbrauch?
  • Welche Faktoren beeinflussen den Verbrauch?
  • Kann der Verbrauch reduziert werden?   
  • Gibt es günstigere Alternativen?

Energiemanagement ist dabei nicht eine Einzelmaßnahme sonder ein immer währender Prozess.

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Das Energieaudit ist für Nicht-KMUs Pflicht

Im Mai 2015 wurde die Änderung des EDL-G vom Bundestag verabschiedet. Für geschätzte 50.000 Nicht-KMUs wurde somit ein Energieaudit nach DIN EN 16247 Pflicht. Erstmalig müssen nun diese Unternehmen bis zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit durchführen (lassen).

Und wie sieht die Durchführung dieses Gesetzes in der Praxis aus? Ganz unterschiedlich! Es gibt Unternehmen, die die Chance des Energieaudits erkannt haben. Denn zu allererst ist das Audit ja keine Strafaktion. Es ist, richtig genutzt, die Möglichkeit den energetischen Ist-Zustand des eigenen Unternehmens zu erfahren. Und dann sogar noch Empfehlungen zu bekommen, diesen Zustand zu verbessern.


Die Unternehmen, die das erkannt haben, gehen voller Elan an die Sache. Manche Unternehmer sind dabei überrascht wenn sie erfahren, wo die Energiefresser sitzen. Manches Aha-Erlebnis kommt da zustande. Und dann werden Fördermöglichkeiten genutzt, Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt und Kosten gespart.


Dann gibt es die Unternehmen, die noch gar nicht so richtig wissen, was das Ganze soll und wie so ein Audit abläuft. Diesen Unternehmern kann geholfen werden. Es gibt viele Ingenieurbüros, die nicht nur ein schnelles Audit durchführen, sondern auch mit Rat und Tat den Unternehmen helfen.  Sie begleiten mit ihrem Fachwissen die Durchführung des Audits. Und geben Empfehlungen was verbessert werden kann.


Überrascht bin ich von den Unternehmen, die wissen, dass sie auditpflichtig sind, aber nichts unternehmen. Denn für die kann es richtig teuer werden. Das BAFA hat 50.000 Euro Bußgeld den Unternehmen in Aussicht gestellt, die sich der Auditpflicht verweigern.

Aber jeder Unternehmer muss wissen, was er tut.

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